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  • Befragung Digitales Marketing Deutschland 2022. Wie haben Digitalvermarkter 2021 priorisiert und wie wird 2022 aussehen? Jetzt Infografik Herunterladen


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Digitalisierung des Buchhandels: Dussmann das Kulturkaufhaus & Mapp kooperieren im digitalen Marketing

Berlin, 17. Juni 2022 – Dussmann das KulturKaufhaus setzt ab sofort auf die MarTech-Plattform des internationalen Anbieters für Insight-basierte Customer Experiences Mapp. Mit dem Launch des neuen Online-Shops www.kulturkaufhaus.de im November 2020 hat sich Deutschlands größtes Medienkaufhaus im Bereich des E-Commerce organisatorisch neu aufgestellt und möchte seine Customer Experience noch stärker den Kundenbedürfnissen anpassen.

First-Party-Daten und ein professionelles Customer-Relationship-Management zählen zu den wichtigen Treibern im Online-Marketing, denn Kunden wünschen sich ein konstant gutes Shopping-Erlebnis über alle Kanäle hinweg. Die KI-getriebene Plattform ‚Mapp Cloud‘ sorgt für bedarfsgerechte Kunden-Insights und somit für ein besseres Nutzerverständnis.

Dussmann das KulturKaufhaus setzt auf mehr Online-Customer-Experience
Das KulturKaufhaus hat sich für die Mapp-Cloud-Lösung entschieden, um seinen Kundinnen und Kunden im Online-Buchhandel ein serviceorientiertes und einzigartiges Einkaufserlebnis bieten zu können, um so die Kundenbindung zu stärken. Zugleich geht es darum, das individuelle Nutzerverhalten noch besser zu verstehen und einen ganzheitlichen Blick auf die Customer Journey zu gewinnen.

Das Customer-Analytics-Modul ‚Mapp Intelligence‘ unterstützt Dussmann das KulturKaufhaus dabei, durch gezielte Analysen das volle Potenzial von First-Party-Daten für ein zielgenaues Marketing abzurufen. So werden Kunden-Daten zu wertvollen Insights, die es ermöglichen, relevante Marketing-Maßnahmen zur richtigen Zeit und im passenden Kanal auszuspielen. Um die Customer Experience im Online-Shop zu optimieren, nutzt das KulturKaufhaus auch die Cross-Channel-Marketing-Automation-Komponente ‚Mapp Engage‘, sodass auch die personalisierte Kundenansprache im Online-Shop, in Newslettern sowie für werbliche Maßnahmen keine Herausforderung mehr darstellt. Auf dieser Basis lassen sich Kunden über alle relevanten Touchpoints maßgeschneidert ansprechen. Zudem integriert das KulturKaufhaus seine Themen- und Produktnewsletter und baut auch in diesem Bereich seine Customer Experience weiter aus.

Thomas Burger, Geschäftsführer bei Dussmann das Kulturkaufhaus, kommentiert: “Wir freuen uns, mit Mapp eine Marketing-Lösung gefunden zu haben, die uns neben belastbaren Kundendaten wichtige Erkenntnisse zur Customer Journey liefert. So können wir die Customer Experience gezielt weiterentwickeln und unsere Kundenansprache über alle Kanäle hinweg personalisieren und individualisieren. Auch wenn unsere Kunden weiterhin gern direkt bei uns im KulturKaufhaus in Berlin shoppen, wollen wir unsere Online-Angebote weiter ausbauen und mögliche Synergieeffekte dieser beiden Kanäle nutzen. Mit Mapp haben wir einen starken Partner an unserer Seite, mit dem wir die Marketing-Performance unseres Online-Shops optimieren, und der uns leistungsstarke Analyse- und KI-Möglichkeiten bietet.“

Sabine Ratka-Schützeichel, Senior Director, Customer Success and Revenue, bei Mapp, ergänzt: “Marken wie Dussmann das KulturKaufhaus sind gut beraten, auf direkte Kundenbeziehungen zu setzen, um sich von konkurrierenden Online-Angeboten abzusetzen. Die Erfassung und Bündelung von First-Party-Daten ist deshalb unerlässlich. Solche Kunden-Insights ermöglichen eine automatisierte Kampagnenaussteuerung und erfolgreiche Personalisierung – und sorgen insgesamt für bessere Kundenerlebnisse. Es freut uns sehr, Dussmann hierbei unterstützen zu dürfen.”

Über Dussmann das KulturKaufhaus
Dussmann das KulturKaufhaus ist ein Geschäftsbereich des Familienunternehmens Dussmann Group, das mit über 60.000 Mitarbeitern in 21 Ländern Dienstleistungen rund um den Menschen anbietet. Das 1997 eröffnete Medienkaufhaus führt auf fünf Etagen mit 7.500 Quadratmetern Verkaufsfläche über 800.000 Kulturmedien aus den Bereichen Buch, Tonträger, Film, Noten und Design. Besondere Highlights sind der English Bookshop und der International Bookshop.

Dussmann das KulturKaufhaus denkt den stationären Medienhandel aber deutlich weiter: Mit der KulturManufaktur wurde 2020 ein Kreativangebot geschaffen, mit dem es im bekanntesten Medienkaufhaus Deutschlands jetzt auch Kulturtechnik zum Anfassen, Ausprobieren und Verschenken gibt. Dazu gehören eine Druckwerkstatt, ein PolaroidLab, ein Vinyl-Recorder für eigene Schallplatten und ein analoges Tonstudio für Profis. Extralange Öffnungszeiten, ausführliche Beratung und persönliche Empfehlungen der Kultivist*innen sowie zahlreiche Hörstationen und Leseecken runden das Einkaufserlebnis vor Ort ab. Auf der KulturBühne finden Lesungen, Kurzkonzerte und Signierstunden statt.

Zusätzlich zu dem umfangreichen stationären Angebot bietet Dussmann das KulturKaufhaus im gleichnamigen Online-Shop www.kulturkaufhaus.de einen fast elf Millionen Produkte umfassenden Medienmix von Büchern über Noten, bis hin zu Film und Musik. Virtuelle Formate wie der Podcast “KulturGut”, Lesungen und Konzerte via Live-Stream oder die digitale Geschenkeberatung machen den Einkaufsbummel auch online zu einem Erlebnis.

Über Mapp
Marketer und Datenspezialisten sollten sich stets auf ihr Kerngeschäft fokussieren können, statt ihre Zeit damit zu verbringen, die dahinterstehende Technologie zu bändigen. Mit der Insight-basierten Customer Experience Plattform Mapp Cloud haben Marketing-Entscheider mehr Zeit für das Wesentliche und können ihre Markenbotschaften bestmöglich platzieren. Durch Customer Intelligence und Marketing Analytics gewinnen Unternehmen aus Daten einfach und effektiv kanalübergreifende Kunden-Insights, welche wiederum hochgradig personalisierte Marketing-Aktivitäten ermöglichen. Mapps Kunden profitieren von maßgeschneiderten und selbstoptimierenden Cross-Channel-Kampagnen auf Basis KI-gestützter Prognosemodelle. Automatisierte Nachrichten können so im idealen Marketing-Kanal, zum optimalen Zeitpunkt und mit der richtigen Kontaktfrequenz versandt werden. Dank der leistungsstarken Eins-zu-Eins-Personalisierung werden ein Höchstmaß an Engagement sowie eine langfristige Kundenbindung erreicht. Mehr Infos hier.

Mapp betreibt Niederlassungen in sieben Ländern. Mapps Digital Marketing Plattform hilft über 3.000 Unternehmen, sich von der Masse abzuheben. Zu Mapps Kunden zählen u. a. Ella’s Kitchen, Expert, Freesat, MyToys, Pepsico, Quint, Vivienne Westwood und The Entertainer.

Pressekontakte:

schoesslers GmbH
André Glasmacher
Senior Communications Manager
schoesslers GmbH
Mobil-Tel.: +49 151 51 40 01 30
andre@schoesslers.com

Mapp
Camille Deschamps
Tel.: +34 675 476 061
camille.deschamps@mapp.com
www.mapp.com

Dussmann das KulturKaufhaus
Miranda Meier
Pressesprecherin Dussmann das KulturKaufhaus
Tel.: +49 30 2025 2842
Miranda.Meier@dussmann.de
www.kulturkaufhaus.de

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Mapp integriert erweiterte Funktionen und Statistiken

Mapp Cloud ist jetzt vollständig mit der führenden B2C-Digital-Commerce-Plattform (VTEX) integriert, expandiert seine “No-Code”-Möglichkeiten (über Bubble.io), präsentiert einen kanalübergreifenden Marketing-Kalender sowie neun Erweiterungen zu anderen Kernfunktionen.

Berlin, 01. Juni 2022Mapp, der internationale Anbieter für Insight-basierte Customer Experience, aktualisiert die Funktionen der Marketing-Plattform Mapp Cloud mit zahlreichen neuen Features. Unter anderem haben Nutzer:innen nach dem Update die Möglichkeit, sowohl gesendete als auch geplante Nachrichten in Mapp Engage an einem gebündelten Ort, dem Marketing Kalender, zu sehen. Der Marketing Kalender unterstützte bislang nur E-Mail- und SMS-Kanäle. Dank der Überarbeitung können jetzt alle Kanäle abgebildet werden. 

Sabine Ratka-Schützeichel, Senior Director Customer Success & Revenue bei Mapp, sieht in dieser Erweiterung eine wichtige Lösung: „Omni-Channel Marketing ist aktuell sehr wichtig. Unsere Nutzer:innen müssen ihre Kundinnen auf allen Touchpoints erreichen können, um eine nahtlose Customer Experience bieten zu können. Wir beobachten, dass Offline- und Onlinehandel einander verstärkt ergänzen. Darum ist es für unsere Kunden so wichtig, einen effizienten Weg zur Planung, Umsetzung und Visualisierung von Cross-Channel Customer Experiences zu haben.“

Neben dem erweiterten Marketing Kalender wurden folgende bereits bestehende Features überarbeitet und zum Teil ebenfalls erweitert:

In der aktualisierten Version von Mapp Cloud ist es nun möglich, System-Aufgaben automatisiert mit System Whiteboards zu terminieren. Auf diese Weise können Daten-Exporte, Kontakt-Importe oder ähnlich standardisierbare Aufgaben geplant werden  und dann automatisch zu einer festgelegten Zeit ablaufen. Zwar waren diese Funktionen schon vorher in der Mapp Cloud verfügbar – durch das jetzige Update wurden sie nun noch intuitiver gestaltet und bringen nun auch für weniger technisch versierte Nutzer Vorteile.

Darüber hinaus hat Mapp den BTS-Algorithmus (Best Time to Send) überarbeitet. Um die optimale Opening Rate zu erzielen, bestimmt dieser Algorithmus den besten Sende-Zeitpunkt für E-Mail- oder Messaging-Kampagnen – auch für Profile mit schwer vorhersehbaren Verhalten. 

Mapp integriert außerdem Erweiterte Statistiken für Mobile In-App Messages. Wie bei den bereits enthaltenen Statistiken für Push-Messaging können Nutzer:innen nach dem Update auch Insight-basierte Entscheidungen treffen, wenn es um In-App Messaging Kampagnen geht. Die erweiterten Statistiken enthalten Angaben zu generellen Informationen wie der Message ID, Auskünfte über Delivery und Message Performances oder Recipient Activities. 

Die Möglichkeiten zur Analyse von Informationen sind ebenfalls überarbeitet worden. Seit dem Spring Update ist es möglich, mehrere Metriken zur Sortierung der Ergebnisse anzugeben. Auf diese Weise können Mapp Cloud-Nutzer:innen feiner filtern und beispielsweise Trends besser visualisieren bzw. erkennen. 

Weitere Aktualisierungen

Über Mapp 

Mit Mapp Cloud können sich Marketingexperten auf das Wesentliche konzentrieren: Markenbotschaften gestalten und diese schnell bestmöglich platzieren. Die Insight-basierte Customer Experience Plattform steht ihnen dabei zuverlässig mit ihrem datenbasierten Ansatz zur Seite. Mit Hilfe von Customer Intelligence und Marketing Analytics gewinnen Unternehmen kanalübergreifende Kunden-Insights, basierend auf den eigenen First-Party Daten. KI-gestützte Prognosemodelle helfen dabei, das Kundenverständnis auszubauen. So werden Ressourcen optimal genutzt und erfolgreiches Cross-Channel-Marketing umgesetzt. Die Mapp Cloud ermöglicht personalisierte Marketing- und Content-Strategien sowie eine langfristige Kundenbindung.
Mehr erfahren: Mapp und die Mapp Cloud online.

Mapp betreibt Niederlassungen in sieben Ländern und unterstützt mehr als 700 Unternehmen sich von der Masse abzuheben. Zu Mapps Kunden zählen unter anderem Flaconi, Westwing, die Ing Direktbank, Expert, Freesat, MyToys und Vivienne Westwood.

Pressekontakte:

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Karina Henschel
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+49 (0)151 – 72 85 87 87
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Post-pandemischer E-Commerce- und Einzelhandel: Diese 8 Trends sollten alle Marketer kennen

Befinden wir uns aktuell an einem post-pandemischen Wendepunkt? Der Online-Traffic pendelt sich ein und die E-Commerce Wachstumsrate scheint sich auf 12.2 % zu reduzieren  – eine klare Abflachung im Vergleich zu 16,3 % im Jahr 2021. Marketer bewegen sich aktuell in unruhigen Gewässern mit einer Serie ganz neuer Herausforderungen wie beispielsweise der steigenden Inflation und deren Einfluss auf das Kaufverhalten, die Rückkehr von physischen Geschäften, und das aktuelle Geschehen auf der Weltbühne. All diese Punkte beinhalten sowohl Risiken als auch Chancen für Unternehmen.

Klar ist: Unternehmen müssen sich schneller und intensiver anpassen, um ihre Chancen nicht zu verpassen. Die Marketingbrauche dreht sich aktuell um zwei Fragen:

Hier sind acht post-pandemische Trends, die Marketer kennen müssen:

1# Risikofaktor Inflation: Verbraucher werden kostenbewusster

Der wichtigste Parameter ist derzeit die Inflation. Zuletzt vermeldete das europäische Statistikamt Eurostat, dass die Preise im Euroraum um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen seien – ein Rekordhoch, und Gehälter wachsen nicht in derselben Geschwindigkeit. Damit belasten die steigenden Lebenshaltungskosten auch die Verbrauchsausgaben.

Dies bedeutet: Viele Haushalte werden bei den „Nice-to-haves“ Abstriche machen, um ihre Budgets zu schonen, während sie gleichzeitig darauf aus sind, den Wert der Einkäufe zu maximieren. Daher müssen Marketer konstant den Mehrwert des eigenen Produkts betonen und sich zugleich auf die veränderten Prioritäten der Konsumenten fokussieren.

Die schnellste Lösung sind hier Rabatte, doch es muss eine langfristige Lösung her.

Hier bieten sich First-Party Daten an – sie liefern genaue Einblicke in Kundenpräferenzen und ermöglichen ein passgenaue Angebote – eine deutliche Verbesserung der Customer Experience, die positiv in Erinnerung bleibt und zu Folgekäufen anregt.

2# Fehlende Ressourcen und zugleich überfüllter Markt

Lieferkettenunterbrechungen, in Kombination mit knappen Ressourcen und limitierten Personalverfügbarkeiten, kombiniert mit höheren Anforderungen von Kundenseite – und schon sehen wir uns mit einem weiteren Problem konfrontiert. Um die Customer Experience weiterhin positiv gestalten zu können, rücken viele Unternehmen mit ihrer Produktion näher an den Kunden heran. Dies hilft ihnen, die Kontrolle zu behalten, Kosten zu senken und die Customer Experience zu sichern.

Nachdem Brands versucht haben, sich auf einem überfüllten Marktplatz mit Rabatten, Lieferungen am nächsten Tag usw. durchzusetzen, müssen sie nun aufgrund der begrenzten Bestände und Ressourcen selektiver mit diesen Angeboten umgehen. Dies ist nicht nur eine planerische und logistische Herausforderung, sondern auch eine Marketing-Challenge. 

3# Gleichgewicht von Direct-to-Consumer versus Großhandel

Wenn sich die Verkaufsplätze ändern, ändern sich auch die Verkaufsmodelle der Unternehmen. Wobei es keine eindeutigen Hinweise darauf gibt, ob mehr Verkäufe über Direktverkaufskanäle oder über den Großhandel getätigt werden. Einige Unternehmen entwickeln ihre Strategie mehr in Richtung Direct-to-Consumer mit höheren Gewinnspannen, aber es gibt keine „Einheitslösung“ für jedes Unternehmen. Hier kommt es zu sehr auf das konkrete Produkt an, als dass eine allgemeingültige Lösung gefunden werden kann.

Das Gleichgewicht zwischen Direct-to-Consumer und Großhandel wandelt sich zu einer Art „doppelten Waage“, da die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher*innen zwischen den verschiedenen Kanälen ein Ungleichgewicht verursachen. Unternehmen versuchen daher, einen Mittelweg zu finden. Einige konzentrieren sich mehr auf den einen als auf den anderen, andere reduzieren einen Kanal, während der andere floriert, und wieder andere fügen ihn zusätzlich zu ihren anderen Kanälen in ihren Marketing-Mix ein. Dies ist ein weiterer Beleg für eine „hybride“ Arbeitsweise. Unternehmen, die eine gewisse Offenheit und Flexibilität zulassen, was neue Vertriebsansätze angeht, sind hier klar im Vorteil. Es lohnt sich, verschiedene Modelle zu testen.

4# Personalisierung und Datenschutz 

Personalisierung mit Hilfe von Third-Party Cookies gehört bekanntlich der Vergangenheit an. Laut einer aktuellen Umfrage haben nur 28 % der Unternehmen eine Strategie für das Ende der Third-Party Cookies.  Es wird also höchste Zeit für die anderen zwei Drittel, diese Baustelle anzugehen.

Zero-Party Daten und First-Party Daten sind der Schlüssel zur Personalisierung von Experiences. Brands suchen aktuell nach neuen und innovativen Wegen, um mit Kund:innen zu interagieren und Incentives zur Datenteilung bereitstellen. Inzwischen ist der Medienkonsum von Inhalten, die Brands zur Verfügung stellen, zum wesentlichen Teil der Customer Journey geworden. Klar ist: Verbraucher:innen suchen bei Brands auch nach Unterhaltung. Und genau das ist auch eine Chance für Marketer, Kund:innen besser kennenlernen zu können. Hier bieten sich Gamification-Elemente oder das gute alte Quiz an.

Kund:innen werden zudem immer datenschutzbewusster. Erforderlich sind daher Transparenz und Aufklärung, um Datenschutzbedenken zu beseitigen und digitale Sicherheit zu garantieren. User verlangen Transparenz darüber, wie ihre Daten gesammelt und verarbeitet werden. Aus diesem Grund sind Third-Party Daten passé und Google geht mit GA4 zu einem Modell ohne Cookies über. Erfahre hier, weshalb du über eine Alternative zu GA4 nachdenken solltest.

5# Haltung und Lokalität gewinnen an Relevanz

Angesichts von Lieferschwierigkeiten und Lieferengpässen gingen immer mehr Verbraucher dazu über, bewusster, und vor allem vor Ort einzukaufen. In einerShopify-Studie haben 47 % der Befragten angegeben, dass eine lokale Präsenz ein wichtiger Faktor dafür sei, bei welchen Marken sie einkaufen. Immer mehr Verbraucher:innen sind auch motiviert, Brands zu kaufen, die sie aufgrund des Standorts, der Unternehmenswerte oder der Nachhaltigkeit ansprechen.

6# Kundenerwartungen & Omni-Services

Auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie begnügten sich die Verbraucher:innen damit, gewünschte Artikel zu erhalten. Eine besonders ansprechende Customer Experience war angesichts der Umstände noch kein Thema. Nun hatten Marken aber Zeit, sich auf die veränderten Verhältnisse einzustellen – die Schonfrist ist vorbei!

Kund*innen erwarten inzwischen, dass die Unternehmen an den verschiedenen Touchpoints ansprechbar sind. Ursprünglich waren es Vertriebsmitarbeiter, heute sind es Markenbotschafter und Kommunikatoren, die online, im Geschäft oder in neuen virtuellen Welten für Umsatz sorgen. Sie sind jetzt an der Schaffung von Möglichkeiten für Mikrointeraktionen und Conversational Commerce beteiligt, z. B. Live-Chats, Messaging-Dienste und mehr, die das Verkaufserlebnis auf interessante, ansprechende Weise erweitern.

Da schwächelnde Ressourcen und unzuverlässige Lieferketten den Handel ausbremsen, versuchen Kunden ihr Glück on- und offline zugleich. Das zwingt Unternehmen, omnipräsent zu sein – sie müssen auf Social Media aktiv sein, in-Store Abholungen in der Nähe bieten, und eine personalisierte Shopping Experience kreieren – beispielsweise mit Hilfe von Video-Shopping.

Brands müssen also in neue Tools, in Mitarbeitertraining und Ressourcen investieren. So können ihre Teams schnell zwischen verschiedenen Kanälen wechseln, erweitern so automatisch ihr Produktwissen und schaffen eine personalisiere Customer Experience in Echtzeit.

7# Livestreaming-Shopping wird immer wichtiger 

In China und den USA ist der Trend bereits absehbar: Livestreaming-Shopping wird immer wichtiger. Laut einer Studie von Arvato Supply Chain Solutions sind 70 % der europäischen Kunden offen für Live-Shopping. Ähnlich wie bei jeder Art von Marktplatz, gibt es hier eine spezifische, gleichsam kuratierte Audience.

Marketer sollten sich bewusst sein, dass Live-Streaming zwar unterhaltsam ist, aber nicht unbedingt bedeutet, dass die Teilnehmer*innen auch zugreifen. Stattdessen sind die Verbraucher*innen neugierig auf Produkte und Kanäle, während sie ihre Möglichkeiten erkunden. Zentral ist deshalb die passende Nachbereitung des Events mit Hilfe einer Omni-Channel-Strategie und der Aktivierung von First-Party Daten.

8# Metaverse 

Laut einer Studie von Gartner werden im Jahr 2026 25 % der Verbraucher das Metaverse eine Stunde pro Tag nutzen und gemäß einer aktuellen Studie von Accenture (Global Consumer Pulse Survey) sind 79 % der befragten Personen interessiert, das Metaverse zum Shopping zu nutzen. Das Potential der virtuellen Welten ist in der Tat riesig. Das Metaverse wird mit mit zunehmender Ausdifferenzierung neue Produktmöglichkeiten, Vertriebskapazitäten und Kanäle schaffen.

Virtuelle Showrooms zum Beispiel sind eine Lösung für Kund:innen, die Produkte ansehen, ausprobieren und testen wollen. Sie bieten ein angenehmes Erlebnis und ermöglichen die Annäherung an eine Kaufentscheidung. Angesichts dieser Vorteile werden Einzelhändler versuchen, ihre digitale Präsenz in virtuellen Welten zu erweitern.

In welche Richtung entwickelt sich das Marketing für E-Commerce und Einzelhandel?

 Marketing kennt nur eine Richtung: noch digitaler, virtueller und mit noch mehr Druck auf Brands, ihre Mehrwerte mit Hilfe der Customer Experience aufzuzeigen.

Mit Hilfe eine passenden MarTech Stacks kannst du bei den vorgestellten Trends ganz vorne dabeibleiben, eindrucksvolle Customer Experiences schaffen und so die Kundenbindung und -loyalität fördern.

Wenn du noch mehr Experteneinschätzungen zur Zukunft sehen möchtest, solltest du den E-Guide zum „Einzelhandel der Zukunft“ herunterladen. Gemeinsam mit unseren Partnern  Alpenite, Space48 und T-Systems betrachtet er Trends, Prognosen und Strategien, die dich ideal auf die Zukunft vorbereiten.

Warum 2022 im Zeichen von Customer Centricity steht

Studien zeigen immer wieder auf, dass viele Unternehmen ihre Daten nicht strategisch genug einsetzen. Dabei sind sie die Basis von besseren Kundenbeziehungen – und effektiverem Marketing. Mit deren Hilfe kann eine kundenzentrische Unternehmenskultur entstehen. Was ist das – und worauf kommt es hier an?

Third-Party Cookies haben bekanntlich ein „Ablaufdatum“ in der nahen Zukunft. Gleichzeitig wird die Kundenakquise immer kostspieliger. First-Party Daten, also Daten, die aus der direkten Interaktion mit den eigenen Kunden entstehen, werden daher für viele Marketer immer wichtiger.

First-Party Daten haben nämlich einen entscheidenden Vorteil gegenüber „externen“ Daten: Sie sind garantiert datenschutzkonform, stehen Unternehmen exklusiv zur Verfügung – und Brands wissen, dass sich die Kunden bereits für das Produkt interessieren (z.B. durch einen vorherigen Kauf dokumentiert). Durch eine kundenzentrierte Marketingkultur können Marketer diese Assets mit relevanten Marketingbotschaften effektiv und souverän bespielen. Was zeichnet eine solche Kultur aus und was sind die prägenden Faktoren?

Laut dem IFH Köln fokussieren sich kundenzentrische Unternehmen „auf die Bedürfnisse und Probleme ihrer Kundinnen und Kunden und arbeiten von dort ausgehend und abgestimmt auf ihre Zielgruppe.“ Die Nutzung von Kundendaten bietet sich für die Schaffung eines relevanten Kundenerlebnisses quasi an. Tatsächlich sind 74 % der Verbraucher geneigter, bei einer Marke zu kaufen, die eine positive Customer Experience bieten kann.  Darum sollte ganz oben auf der Agenda für 2022 stehen, eine solche Experience zu etablieren.

Customer Centricity: Was heißt dies praktisch gesehen für Marketer?

Eine kundenzentrierte Denkweise stellt bei allen Marketingaktivitäten den Kunden in den Mittelpunkt. Der Kern des Ansatzes besteht darin, herauszufinden, welche Erwartungen Kunden haben, um im Anschluss so präzise wie möglich auf diese Bedürfnisse einzugehen.

Dies ist im Übrigen kein Trend, der in den nächsten Jahren wieder „abflauen“ wird – das strategische Ziel eines kundenorientierten Unternehmens ist es, die Unternehmenskultur so aufzubauen, um Kunden bestmöglich zu bedienen.

Die folgenden drei Faktoren sind hierfür besonders relevant:

Faktor #1: Zentralisierte Kundendaten

Wirkliche Insights sind der Schlüssel für personalisierte Marketingbotschaften, die wiederum die Grundlage für echte Kundenzentrierung ist. Nur wenn Marketer ihre Kunden kennen, können sie ihre Marketingkultur kundenorientiert ausrichten. Jede Interaktion mit der Brand sollte datenschutzkonform und anonymisiert getrackt und dokumentiert werden – sei es ein Klick auf eine Anzeige, eine Interaktion in Social Media oder ein Anruf beim Kundendienst. Die Erstellung einheitlicher Kundenprofile ermöglicht es Marketern, diese Daten zu konsolidieren und Kunden auf der Grundlage zuverlässiger Insights aus allen Quellen gezielt anzusprechen. Die Erstellung von Kundenprofilen basiert auf Echtzeitdaten. Wenn dein Unternehmen Daten noch nicht in einer CDP speichert, um eine nachhaltige und langfristige Sicht auf die Kunden zu erhalten, sollten es dies für 2022 als Top-Priorität einplanen.

Faktor #2 Automatisierte Personalisierung

Die Erhebung von Daten in der Interaktion mit den Kunden und die Etablierung einer datengetriebenen Unternehmenskultur sind schön und gut, aber ohne Kontext sind Marketer aufgeschmissen. Insights (und nicht einfach nur Daten) sind der Schlüssel zu einem kundenzentrierten Marketing-Ansatz. Die eingesetzten Tools müssen Marketer dabei unterstützen, die Datenpunkte zu interpretieren. Dann sind sie in der Lage, kundenorientierte Marketing-Kommunikation zu aktivieren.

Im Jahr 2022 erwarten die Kunden ein wirklich personalisiertes Kundenerlebnis, was nicht einfach umzusetzen ist. In einer Forrester-Studie im Auftrag von Mapp aus dem Jahr 2021 gaben 53 % der Unternehmen an, dass sie ihre Kunden auf ihrer Website nicht eindeutig identifizieren können, was eine kundenzentrierte Kommunikation vor Ort praktisch unmöglich macht.

Faktor #3: Customer Centricity braucht Omni-Channel-Marketing 

In diesem Jahr können es sich Unternehmen nicht leisten, nur auf einer begrenzten Anzahl von Kanälen präsent zu sein. Teil der Customer Experience-Strategie sollte es sein, Kunden an so vielen Touchpoints wie möglich zu erreichen. Tochpoints sind nicht gleichzusetzen mit Marketing-Kanälen. Vielmehr sind es alle Bereiche, in denen Kunden deiner Brand begegnen können. Dazu gehören:  Bewertungsportale, Social-Media-Plattformen, Ladengeschäfte, Print-Anzeigen, Postwurfsendungen, digitale Marketing-Kanäle, Websites, Kundenbindungsprogramme, SEO und viele mehr.

Mit einem kundenzentrierten Ansatz hören Marketer genau zu und sind in der Lage, auf all diesen Kanälen mit ihren Kunden zu interagieren. Die Herausforderung besteht darin, jeden Kunden auf jedem Kanal identifizieren zu können und die Interaktion zurück in die „Datendrehscheibe“ zu leiten. Einheitliche Kundenprofile zeichnen dann ein ganzheitliches Bild der Customer Journey.

Customer Centricity betrifft alle

Eine kundenzentrierte Kultur muss von jedem Mitarbeiter verinnerlicht werden – nicht nur von denen, die mit dem Kunden zu tun haben. Teams müssen sich abstimmen und dieselbe Datenbasis zur Verfügung haben. Bei jeder Entscheidung muss die Frage “Wie profitieren unsere Kunden davon?” als erstes auf der Tagesordnung stehen. So birgt ein kundenzentrischer Ansatz auch große Chancen für die Produktentwicklung. Ein genauer Blick auf Kunden-Präferenzen und -Wünsche ermöglicht eine passgenaue Entwicklung, die zu höherer Zufriedenheit und einer steigenden Kundenloyalität führt.

Diese Strategie kann nur funktionieren, wenn alle Datenpunkte gesammelt, vereinheitlicht und am gleichen Ort gespeichert werden. Datensilos sind der Feind einer kundenorientierten Unternehmenskultur. Deshalb ist es wichtig, die richtige Kundendatenplattform zu haben, um Daten zu vereinheitlichen und kundenorientierte Maßnahmen zu ergreifen, die ein stimmiges Erlebnis schaffen.

Du möchtest auch den ersten Schritt machen in Richtung Customer Centricity? Wir freuen uns, von dir zu hören!

Die Zukunft des Einzelhandels: Mapp veröffentlicht E-Guide mit Trends und Strategien für den Einzelhandel von morgen

Berlin, 21. April 2022 Mapp, der internationale Anbieter für Insight-basierte Customer Experiences, veröffentlicht einen zukunftsweisenden Leitfaden für den Einzelhandel. Die letzten zwei Jahre haben zu einem Paradigmenwechsel im Wechselspiel des stationären und des Online-Handels geführt. Nun sind die Geschäfte wieder offen und es gilt, die gewohnte, komfortable Customer Experience in die Läden zu bringen. Um Unternehmen hierbei auf die Sprünge zu helfen und zu inspirieren, haben Mapp in Kooperation mit mehreren internationalen Partnern einen E-Guide entwickelt. Unter anderem haben sich Alpenite aus Italien und Space48 aus Großbritannien mit informativen Erkenntnissen und Fallstudien beteiligt. Aus Deutschland bringt sich T-Systems ein. 

Hybrid Commerce und veränderte Konsumbedürfnisse
T-Systems beleuchten die Relevanz von Hybrid Commerce. Durch den demografischen Wandel und technologischen Fortschritt hat insbesondere die Verzahnung von Online- und Offlinekanälen kontinuierlich zugenommen. Dies zeigte sich verstärkt in den vergangenen zwei Jahren, als die Pandemie das Kaufverhalten der Verbraucher:innen drastisch verändert hat. Verbraucher:innen legen heute mehr Wert auf Herstellermarken, die sich als nachhaltiges Unternehmen positionieren. Preisbewusstsein spielt weiterhin eine große Rolle; hinzu kommen jedoch veränderte Bedürfnisse, Erwartungen und Ideale der Kund:innen. 

Mehrere Studien haben ergeben, dass Faktoren wie nachhaltige und faire Produktionsbedingungen von Lebensmitteln vielen Verbraucher:innen sehr wichtig sind. Darüber hinaus beeinflussen Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz, und Tierwohl das Kaufverhalten heute mehr denn je. 

Im Fokus: eine nahtlose Customer Experience
Neben den veränderten Prioritäten im Hinblick auf unternehmerische Werte und Praktiken legen Verbraucher:innen wert darauf, ein angenehmes Einkaufserlebnis zu haben. Im Verlauf der Pandemie haben sich Online-Shopping-Lösungen etabliert, die eher einer pragmatischen Umsetzung entstammen. Hier mangelte es an einem positiven Einkaufserlebnis, was unter den widrigen Umständen von den Nutzer:innen akzeptiert wurde. 

Diese Akzeptanz hat jedoch ein Verfallsdatum. Positive Einkaufserlebnisse, offline wie online, und ein konsistentes Erlebnis über die verschiedenen Kanäle hinweg rücken mehr und mehr in den Fokus der Verbraucher:innen. 

(Stationäre) KI: vom smarten Spiegel zum Self-Checkout
Von der Frage, wie Kleidung in Zukunft anprobiert wird bis hin zur Wahl des Bezahlvorgangs ist der Trend erkennbar, dass sich die Möglichkeiten im stationären Einzelhandel denen des Online-Shoppings angleichen. In dem E-Guide werden verschiedene Strategien skizziert, mit denen Einzelhandel-Branchen wie Fashion, Kosmetik oder auch der Lebensmittelhandel von smarten Online-Tools Gebrauch machen können, um ihren Umsatz vor Ort zu steigern. 

Online-Shopping ist gekommen, um zu bleiben
Doch Online-Shopping gehört voraussichtlich auch nach dem Ende der Pandemie zu den festen Einkaufsgewohnheiten. Ein Fünftel der im Rahmen einer Studie Befragten gaben an, dass sie Online-Shopping praktisch, einfach und bequem finden. Sie wollen nach dem Ende der Pandemie und der damit verbundenen Restriktionen nicht mehr darauf verzichten. Hieraus ergeben sich für den stationären Einzelhandel Herausforderungen, aber auch viele Chancen durch ein einmaliges Einkaufserlebnis. Um dies zu gewährleisten, werden Customer Insights immer wichtiger. 

Der E-Guide steht hier zum Download bereit: Der  Einzelhandel der Zukunft – Mapp Cloud

Über Mapp
Mit Mapp Cloud können sich Marketingexperten auf das Wesentliche konzentrieren: Markenbotschaften gestalten und diese schnell bestmöglich platzieren. Die Insight-basierte Customer Experience Plattform steht ihnen dabei zuverlässig mit ihrem datenbasierten Ansatz zur Seite. 

Mit Hilfe von Customer Intelligence und Marketing Analytics gewinnen Unternehmen kanalübergreifende Kunden-Insights, basierend auf den eigenen First-Party Daten. KI-gestützte Prognosemodelle helfen dabei, das Kundenverständnis auszubauen. So werden Ressourcen optimal genutzt und erfolgreiches Cross-Channel-Marketing umgesetzt. Die Mapp Cloud ermöglicht personalisierte Marketing- und Content-Strategien sowie eine langfristige Kundenbindung. Mehr erfahren: Mapp und die Mapp Cloud online.

Mapp betreibt Niederlassungen in sieben Ländern und unterstützt mehr als 3.000 Unternehmen sich von der Masse abzuheben. Zu Mapps Kunden zählen unter anderem Flaconi, Westwing, die Ing Direktbank, Expert, Freesat, MyToys und Vivienne Westwood.

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Mapp-Befragung-digitales-Marketing-Deutschland

Mapp-Umfrage Digitales Marketing 2022: Unternehmen auf Wachstumskurs

San Diego/Berlin, 17. März 2022Mapp, der internationale Anbieter für Insight-basiertes Customer Experience, hat wie bereits 2021 die Marketing-Prioritäten und Branchentrends für das laufende Jahr untersucht. An der Umfrage beteiligten sich im Januar 2022 in Deutschland, Großbritannien und Italien über 700 Unternehmen aus Branchen wie der Finanzindustrie, Medien, Telekommunikation oder Einzelhandel. Nachfolgend liegt der Fokus auf den Antworten der in Deutschland befragten Unternehmen.

Kurzer Rückblick auf 2021: Wachstum trotz weiterhin schwieriger Bedingungen
Die Pandemie hat im Jahr 2021 durch „Lockdowns“ zu einem veränderten Konsument:innenverhalten geführt. Brands mit E-Commerce-Plattformen konnten davon profitieren: 73 % der befragten Marketers gaben an, dass sie den Umsatz steigern konnten. 45 % gaben sogar an, mehr Wachstum als erwartet erzielt zu haben. 24 % geben als Grund für ihr Wachstum unter anderem bessere Marketing-Strategien an. Nur 16 % führen das Wachstum auf neue Marketingtechnologien oder Automatisierung zurück. Zugleich stellt das Ende von Third-Party-Cookies die große Bedeutung von E-Commerce und damit auch die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit wachsender Herausforderungen dar.

Kund:innen online identifizieren ist die große Herausforderung und Fokus in den kommenden Monaten
Das Potenzial für die personalisierte Ansprache auf den E-Commerce-Plattformen bietet noch immer erhebliches Wachstumspotential: Bislang können nur 20 % der E-Commerce-Unternehmen über 21 % ihrer Besucher:innen auf der Homepage, die zur Kundschaft gehören, identifizieren. Bei 35 % der Befragten sind es sogar nur 10 %. Auch im Bereich personalisierter Customer Experience gibt es noch unerschlossene Potenziale: Zwei Drittel (rund 66%) der befragten Unternehmen bieten diese ihren Kund:innen noch nicht an. Immerhin haben aber 30 % eingeplant, hier 2022 tätig zu werden. 

Dynamischer Content hat hohe Priorität
Eine Mehrzahl der Marketing-Profis hat die Bedeutung von dynamischem Content erkannt: 71 % der Unternehmen greifen auf ihren Websites darauf zurück. Zwei Drittel (rund 66%) planen andere Arten von dynamischem Content wie Lokalisierung, Banner und personalisierte Bilder und Pop-ups umzusetzen. Personalisierte Produktempfehlungen stehen dabei an erster Stelle der Wunschliste.

Vielen Unternehmen fehlt eine Strategie für eine Welt ohne Third-Party-Cookies
In einer Marketing-Welt ohne “Cookies” spielen die Beziehungen zu den eigenen Kund:innen und die damit validen First-Party-Daten eine entscheidende Rolle. Doch nur wenige Unternehmen haben sich auf diese Post-Cookie-Welt vorbereitet: Nur rund 16 % aller Befragten geben an, bereits über eine alternative Strategie zu verfügen. 29 % haben keine Strategie. Nur 8 % der Marketers haben sich auf die  Tatsache vorbereitet, dass das iOS15 Update das Email-Tracking blockiert. Rund 39 % wissen aber, dass sie handeln müssen. 

Apps werden immer wichtiger
34 % aller befragten Unternehmen in Deutschland haben bereits eine App. Allerdings haben erst 4 % dieser Apps auch die volle Funktionalität, die über die jeweilige Homepage abrufbar ist. Darüber hinaus überlegen 10 % der Unternehmen, eine eigene App für ihr Geschäft zu entwickeln bzw. entwickeln zu lassen. 

Ressourcenmangel im Bereich Digitales Marketing
23 % aller befragten Unternehmen würden mehr Marketing-Aktivitäten umsetzen, doch fehlende personelle Ressourcen behindern dies. 20 % gaben an, dass der Mangel an automatisierten Prozessen sie davon abhält, ihre digitale Marketingstrategie weiter zu entwickeln. Rund 12 % sagen, dass sie mehr Daten und bessere Insights benötigen.

Blick nach Italien und Großbritannien
In der Krise hat sich auch in Italien und Großbritannien der E-Commerce-Sektor ausgedehnt: Drei Viertel der italienischen und 78 % der britischen E-Commerce-Unternehmen verzeichneten Wachstum. In Italien führten dies 42 % auf eine bessere Marketing-Strategie zurück, in Großbritannien waren es 46 %. Doch auch hier hapert es im Bereich Website-Analytics: Nur ein Viertel (25 %) der befragten britischen Unternehmen konnten über 21 % der Besucher:innen identifizieren. In Italien konnten 30 % über 21 % aller Besucher:innen identifizieren. Was die Vorbereitung auf die Post-Cookie-Welt anbetrifft, müssen die Vermarkter:innen beider Länder noch aktiver werden. In Italien haben nur 21 % der Marketers eine Strategie, in Großbritannien sind es 28 %.

Franco Paolucci, Director of Sales für Mitteleuropa, kommentiert: „Unternehmen müssen in Zukunft ihre Kund:innen noch stärker und besser verstehen. Um dies zu erreichen, führt kein Weg an First-Party-Daten vorbei. Nur so können Marketers relevantes und personalisiertes Customer Engagement bieten. Bislang nutzen nur wenige Unternehmen das Wissen über ihre Kund:innen, um ihnen in Echtzeit passgenaue Angebote auszuspielen. Hier ist aber erhebliches Potenzial vorhanden. Unternehmen sollten ihre Marketingstrategie anpassen und auf eines der wertvollsten Assets setzen, das sie haben: smarte First-Party-Daten.“

Über Mapp
Marketers und Datenspezialist:innen sollten sich stets auf ihr Kerngeschäft fokussieren können, statt ihre Zeit damit zu verbringen, die dahinterstehende Technologie zu bändigen. Mit der Insight-basierten Customer Experience Plattform Mapp Cloud haben Marketing-Entscheider mehr Zeit für das Wesentliche und können ihre Markenbotschaften bestmöglich platzieren. Durch Customer Intelligence und Marketing Analytics gewinnen Unternehmen aus Daten einfach und effektiv kanalübergreifende Kunden:innen-Insights, welche wiederum hochgradig personalisierte Marketing-Aktivitäten ermöglichen. Mapps Kund:innen profitieren von maßgeschneiderten und selbstoptimierenden Cross-Channel-Kampagnen auf Basis KI-gestützter Prognosemodelle. Automatisierte Nachrichten können so im idealen Marketing-Kanal, zum optimalen Zeitpunkt und mit der richtigen Kontaktfrequenz versandt werden. Dank der leistungsstarken Eins-zu-Eins-Personalisierung werden ein Höchstmaß an Engagement sowie eine langfristige Kundenbindung erreicht. Mehr Infos hier.

Mapp betreibt Niederlassungen in sieben Ländern. Mapps Digital Marketing Plattform hilft über 3.000 Unternehmen, sich von der Masse abzuheben. Zu Mapps Kunden zählen u. a. Ella’s Kitchen, Expert, Freesat, MyToys, Pepsico, Quint, Vivienne Westwood und The Entertainer.

 

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Mapp mit konkreten Maßnahmen, um klimaneutral zu werden

Berlin, 9. Februar 2022 – Digitale Transformation bedeutet auch, dass der Energieverbrauch kontinuierlich steigt. Online-Geschäftsmodelle und digitale Produkte gehen einher mit strombetriebenen Routern, elektronischen Endgeräten und vor allem energieintensiven Rechenzentren. Mapp, der internationale Anbieter für Insight-basierte Customer Experiences, hat darum die beiden Kriterien klimaneutrales Handeln und Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Bestandteil seiner Unternehmensphilosophie gemacht – und räumt umweltverträglichen und ressourcenschonenden Wirtschaften höchste Priorität ein

In der unternehmerischen Infrastruktur hat Mapp seine Rechenzentren als den Teil mit dem höchsten Einsparpotenzial identifiziert und konkrete Maßnahmen gestartet, die den Stromverbrauch der drei deutschen Rechenzentren in München und Nürnberg umweltverträglicher gestalten. Als Standard laufen die physischen Rechenzentren mit Ökostrom und verfügen über ein nachhaltiges, systemisches Energiemanagement – und sind u. a. gemäß dem internationalen Stand ISO 50001 zertifiziert.

Mithilfe dieses zeitgemäßen Energiemanagementsystems lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 20 % reduzieren. Außerdem beteiligt sich ein Münchner Rechenzentrum an dem Projekt „Racks4Roots“, wodurch für jedes Serverrack jährlich ein Baum gepflanzt wird. Dieses Projekt basiert auf einer Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Zugleich verfügt das Nürnberger Rechenzentrum über das Ökostromzertifikat „KlimaInvest Green Concept“. Dieses Zertifikat attestiert, dass der Ökostrom ausschließlich durch Solar-, Wind- und Wasserkraft gewonnen wird.

„Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften sind mir ein persönliches Anliegen,“ kommentiert Michael Diestelberg, VP Product & Marketing bei Mapp. „Wir sind uns unserer unternehmerischen Verantwortung gegenüber der Umwelt und zukünftigen Generationen bewusst. Darum sind wir stolz auf die ergriffenen Maßnahmen zu einem nachhaltigeren Stromverbrauch. Ich bin sicher, dass wir künftig noch weitere Möglichkeiten finden werden, um unser wirtschaftliches Handeln gemäß unserer Unternehmensphilosophie noch grüner zu gestalten.“

Mapp Cloud ist eine marktführende Plattform für Insight-basierte Customer Experiences. Das Intelligence-Modul kombiniert Daten, Analysen und Künstliche Intelligenz, um belastbare Insights zu gewinnen und um damit im Cross-Channel regelmäßige Interaktionen anzustoßen. Das Engagement-Modul bietet ein hochgradig personalisiertes und automatisiertes Marketing per E-Mail, Direct Mail, SMS, Website, Mobile und Web Push sowie weiteren Kanälen.

Über Mapp    

Marketer und Datenspezialisten sollten sich stets auf ihr Kerngeschäft fokussieren können, statt ihre Zeit damit zu verbringen, die dahinterstehende Technologie zu bändigen. Mit der Insight-basierten Customer Experience Plattform Mapp Cloud haben Marketing-Entscheider mehr Zeit für das Wesentliche und können ihre Markenbotschaften bestmöglich platzieren. Durch Customer Intelligence und Marketing Analytics gewinnen Unternehmen aus Daten einfach und effektiv kanalübergreifende Kunden-Insights, welche wiederum hochgradig personalisierte Marketing-Aktivitäten ermöglichen. Mapps Kunden profitieren von maßgeschneiderten und selbstoptimierenden Cross-Channel-Kampagnen auf Basis KI-gestützter Prognosemodelle. Automatisierte Nachrichten können so im idealen Marketing-Kanal, zum optimalen Zeitpunkt und mit der richtigen Kontaktfrequenz versandt werden. Dank der leistungsstarken Eins-zu-Eins-Personalisierung werden ein Höchstmaß an Engagement sowie eine langfristige Kundenbindung erreicht. Mehr Infos hier.

Mapp betreibt Niederlassungen in sieben Ländern. Mapps Digital Marketing Plattform hilft über 3.000 Unternehmen, sich von der Masse abzuheben. Zu Mapps Kunden zählen u. a. Ella’s Kitchen, Expert, Freesat, MyToys, Pepsico, Quint, Vivienne Westwood und The Entertainer.

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Mapp mit Rekordwachstum im Geschäftsjahr 2021

Mapp steigert 2021 seine Neukundenumsätze um 32 %

Mapp erwartet für 2022 weiteren deutlichen Zuwachs beim Insight-basierten Marketing

 

Berlin, 27. Januar 2022 Mapp, der internationale Anbieter für Insight-basierte Customer Experiences, schließt das Geschäftsjahr 2021 mit einem Rekordwachstum ab. Der Neukundenumsatz stieg um ganze 32 %. Auch die Prognosen für das Jahr 2022 sind sehr positiv, nicht zuletzt, weil datenbasiertes Marketing für Unternehmen immer relevanter wird. Gemäß den Marktanalysten von Forrester wachsen “Insight-getriebene Unternehmen” sieben bis zehn Mal schneller als die Gesamtwirtschaft (Insight-Driven Businesses Set The Pace For Global Growth, Forrester).

“2021 haben wir weltweit viele neue Kunden, Agenturen und Technologie-Partner von unseren Lösungen überzeugen können”, kommentiert Steve Warren, CEO von Mapp. “Unser dynamisches Wachstum basiert darauf, dass wir mit der Customer Experience Plattform Mapp Cloud zahlreiche Marken einfach und effektiv unterstützen. Die Zufriedenheit unserer Kunden zeigt sich u. a. darin, dass wir 2021 nur eine sehr geringe Kundenabwanderung verzeichnen mussten. Das ausgezeichnete Geschäftsjahr ist außerdem ein Verdienst unserer Teams mit Kundenkontakt, die erneut hervorragende Arbeit geleistet haben, und bei denen ich mich herzlich bedanken möchte. Für 2022 haben wir uns viel vorgenommen, um auch künftig stark zu wachsen.”

In den Zielmärkten USA, Großbritannien, Deutschland, Italien und Frankreich gewann Mapp namhafte Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen hinzu. Neukunden sind u. a. Vivienne Westwood, Doves Farm, OPI, Sensilab, Jelly Belly, West Ham United, The Independent Pharmacy, Design Toscano, Corel, Piquadro, Prénatal und Fackelmann. Renommierte bestehende Kunden sind Black+Decker, Francesca’s, JYSK, PepsiCo, Varelotteriet, Westwing und die Witt-Gruppe.

Zugleich vereinbarte Mapp 2021 zahlreiche strategische Partnerschaften mit internationalen Agenturen, System-Integratoren und Technologie-Anbietern. Zu den neuen Partnern gehören marktführende Anbieter wie VTEX, Spryker und Shopgate, sowie namhafte Agenturen wie Accenture, GroupM, Wavemaker und Kenscio. Auch im neuen Jahr wird Mapp einen besonderen Fokus auf den Partner-Bereich legen.

Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war die Auszeichnung im Rahmen des “The Forrester Wave™: Cross-Channel Campaign Management (Independent Platforms), Q3 2021” Reports. Die Mapp Cloud wurde hierbei mit 5/5 Sternen in 13 Kategorien als besonders leistungsstark eingestuft. Einer der Gründe sind die regelmäßigen Updates der Mapp Cloud. So wurden die neuen Marketing-Kanäle Direct Mail und Web Push hinzugefügt. Dank Künstlicher Intelligenz lassen sich Vorhersagen über die Entwicklung und die Zielerreichung zentraler Erfolgs-KPIs treffen. Die Zusammenführung von Daten wurde durch die Integration in führende E-Commerce-Plattformen und einer neuen Datensynchronisation mit externen Quellen (“Data Feeds”) optimiert. Die neue Analytics API konsolidiert unterschiedlichste Datenquellen, automatisiert das Reporting und ermöglicht die Visualisierung von Daten in gängigen Drittsystemen.

Insgesamt bietet Mapp mit seiner Customer Experience-Plattform Mapp Cloud vielfältige Möglichkeiten für ein Insight-basiertes Marketing. Das Intelligence-Modul kombiniert Daten, Analysen und KI, um Insights zu gewinnen, um Endkunden entlang der Customer Journey passgenau zu begleiten. Zugleich orchestriert und automatisiert das Engagement-Modul ein nahtloses, personalisiertes, kanalübergreifendes Kampagnenmanagement. Die integrierte Customer Data Platform (CDP) bietet eine 360-Grad-Sicht auf einzelne Kontakte und bündelt und vereinheitlicht unterschiedlichste Daten für eine erweiterte Segmentierung und Automatisierung.

 

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Mapp betreibt Niederlassungen in sieben Ländern. Mapps Digital Marketing Plattform hilft über 3.000 Unternehmen, sich von der Masse abzuheben. Zu Mapps Kunden zählen u. a. Ella’s Kitchen, Expert, Freesat, MyToys, Pepsico, Quint, Vivienne Westwood und The Entertainer.

 

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CDP vs. CRM – diese 7 Unterschiede muss jeder Marketer kennen

CDP und CRM sind zwei Begriffe, die häufig als Synonyme füreinander verwendet werden – dabei unterscheiden sich doch beide Systeme deutlich in Aufgabe und Wirkung. Aber keine Sorge: Dieser Blogpost fasst die wichtigsten Unterschiede für dich zusammen.

1) Was macht den Hauptunterschied zwischen  Customer-Data-Plattformen und einer Customer-Relationship Management-Lösung aus?

Customer Relationship Management-Lösungen gibt es seit längerer Zeit. Sie helfen Unternehmen,  Kundenkontakte strategisch auszurichten und zu strukturieren, wobei Dokumentation und Organisation der Kundenbeziehungen einen zentralen Aspekt darstellen.

 Customer Data Platforms hingegen sind noch recht neu auf dem Markt. Daten werden hier automatisiert aus unterschiedlichen Quellen zugeführt und gebündelt. So entstehen zentrale Kundenprofile, welche Unternehmen eine 360-Grad-Sicht auf jeden einzelnen Kontakt ermöglichen. Berücksichtigt werden hierbei soziografische Merkmale, Transaktionen und Interaktionen. So entstehen einheitliche Kundenprofile mit Bestell- und Engagement-Informationen. Die so gewonnenen Customer Insights sind für eine granulare Segmentierung und automatisierte Ansprache nutzbar.

CRM-Systeme kommen vorrangig im B2B-Bereich zum Einsatz. CDPs (deutsch Kundendatenplattformen) spielen dagegen ihre Stärken im B2C-Bereich voll aus. Dies gilt nicht zuletzt für Retail, E-Commerce und Direktvertrieb. Eine CDP ist eine Lösung, die soziografische, historische und verhaltensbasierte Kundendaten bündelt. Die Kundendatenplattform analysiert diese Daten, um vorherzusagen, welche Kunden welche Produkte oder Dienstleistungen kaufen werden, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Incentives. Zugleich erfassen CDPs auch Daten über den eigenen Online-Shop hinaus, etwa Marketing-Aktivitäten via E-Mail oder Social Media. Außerdem eliminiert die CDP Datenredundanzen, indem Kundendaten kanalübergreifend abgeglichen und vereinheitlicht werden.

2) Welche Daten gehören in ein CRM, welche in die Customer Data Platform?

Ein CRM erfasst Daten von Firmen, die einer Beziehung zum eigenen Unternehmen stehen. Dies sind Kunden, Lieferanten, Dienstleister und Partner. CRM-Systeme vermitteln eine einheitliche Sichtweise über alle Geschäftsbereiche hinweg, vom Supply Chain Management bis zur HR-Abteilung. Im Vergleich dazu ist der Scope einer CDP deutlich weiter gefasst und umfasst auch transaktionale und verhaltensbasierte Informationen. Die Daten stammen hierbei aus den unterschiedlichsten Quellen. Neben den Website- und App-Analysedaten werden etwa Filialbesuche, Verkaufsgespräche, zurückliegende Interaktionen und Bestellungen oder Formular- und Newsletter-Anmeldungen berücksichtigt.

3) Wozu dienen CDP-Lösungen?

CDPs managen Kundendaten, welche über den gesamten MarTech-Stack eines Unternehmens verteilt sind. Die CDP sammelt und strukturiert Daten aus den unterschiedlichsten Online- und Offline-Quellen. Neben CRM-Daten werden unter anderem Analysen aus Online-Shops und Apps sowie Informationen aus Backend- und Transaktionssystemen zusammengeführt. Dadurch können Unternehmen Kundeninformationen für eine zielgenaue Ansprache in den relevanten Marketing-Kanälen nutzen, beispielsweise um Websites, E-Mails oder Rabatte zu personalisieren.

4) Wie unterscheiden sich Kundendatenplattformen von Digital Experience Plattformen?

Während CDPs für die Analyse unerlässlich sind, sorgen Digital Experience Plattformen für kanalübergreifende Kundenerlebnisse. Digital Experience Plattformen helfen Unternehmen dabei, Customer Journeys stringent umzusetzen. Dieser Bereich hat zahlreiche Berührungspunkte und Überschneidungen mit Web Content Management Systemen. Kundendatenplattformen dagegen erfassen und konzentrieren Daten aus den unterschiedlichsten Quellen und machen diese für eine einheitliche Sichtweise zu jedem einzelnen Kontakt nutzbar. Grundsätzlich kann man sagen, dass Digital Experience Plattformen erst mit Hilfe der Insights einer Customer Data Platform ihr ganzes Potenzial ausspielen können.

5) Wie kommen diese Daten in die Customer Data Platform?

Die Kundendatenplattform sollte das Herzstück einer integrierten Dateninfrastruktur sein. Daten lassen sich dank API-Schnittstellen und Standard-Konnektoren einfach und flexibel in der CDP zusammenzuführen. Die Daten werden in Echtzeit aus verschiedenen Systemen konsolidiert und angereichert – und für die weitere Nutzung mit einem eindeutigen Identifier versehen.

6) Warum ist eine CDP gerade für den E-Commerce so wichtig?

Handel und E-Commerce sind per Definition Multichannel-Anbieter. Endkunden shoppen in der realen und in der virtuellen Welt. In beiden Sphären geht es darum, jeden einzelnen Kunden eine perfekte Customer Experience zu bieten. Die Marketing-Strategie sollte deshalb darauf ausgelegt werden, User im passenden Kanal, zum optimalen Zeitpunkt und mit der richtigen Botschaft anzusprechen. Dank konsolidierter Daten machen CDPs die Segmentierung und Personalisierung denkbar einfach. Handel und E-Commerce profitieren dadurch von einem Höchstmaß an Engagement – und insgesamt mehr Umsatz.

7) Wie unterscheidet sich die CDP von Mapp von der Konkurrenz?

Unsere CDP ist in unsere digitale Marketing-Plattform Mapp Cloud integriert. Aufwändige Verknüpfungen mit Analyse- und Marketing-Tools entfallen dadurch. Kunden profitieren von den marktführenden Fähigkeiten und Kompetenzen unserer Customer-Analytics-Komponente Mapp Intelligence. Unsere Lösung ist darauf ausgelegt, mit Hilfe von Insights das volle Potenzial von First-Party-Daten für eine effektive Personalisierung auszuschöpfen. Das Cross-Channel-Marketing-Modul Mapp Engage ermöglicht es zeitgleich, Endkunden aus einer Hand per E-Mail, Direct Mail, Push-Nachricht, SMS oder Web anzusprechen und so die Kontaktaufnahme entlang der Customer Journey zu automatisieren.

Wenn du mehr über unsere Customer Data Platform erfahren möchtest, geben wir dir gerne eine individuelle Demo.

Gestalte deine Marketingstrategie für 2022

Gestalte deine Marketingstrategie für 2022 –
mit der Befragung Digitales Marketing

Herzlichen Glückwunsch – du hast ein weiteres Jahr überstanden, das vollkommen unvorhersehbare Herausforderungen mit sich gebracht hat. Wie gut bist du auf das Jahr 2022 vorbereitet? Wenn du mit der Planung deiner Marketingstrategie für das neue Jahr loslegst, ist es an der Zeit, über die eigene Kampagnen-Performance nachzudenken, Prioritäten zu setzen und Investitionen zu überdenken. Was hat bei deinen Kampagnen im Vorjahr gut funktioniert und was nicht? Wie schnell konnte sich dein Technologie-Stack wechselnden Trends anpassen? Welche Hürden haben dich daran gehindert, die Verkaufszahlen zu steigern?

Mapp Digital führt erneut eine Befragung zum Digitalen Marketing in Großbritannien, den USA, Deutschland und Italien durch, um dir wichtige Insights darüber zu liefern, wie Unternehmen ihre Marketingstrategien im Jahr 2021 umgestaltet haben und wie sie ihre Prioritäten für 2022 setzen werden. Nach dem Erfolg unserer aufschlussreichen Befragung im letzten Jahr arbeiten wir daran, dir ein noch besseres Verständnis dafür zu vermitteln, welche Praktiken sich bewährt haben und wie diese in den verschiedenen Regionen und Branchen abschneiden. Im März werden wir dann eine Infografik mit den interessantesten Ergebnissen veröffentlichen.

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Wie kann die Befragung Digitales Marketing dich unterstützen?

Ein genauer in das eigene Unternehmen hilft allen Teams, die eigene Leistung zu reflektieren. Ein Blick über den Tellerrand macht es möglich, Einblicke in die Herausforderungen und Prioritäten anderer digitale Vermarkter in der Branche zu bekommen. So erhält dein Team ein fundiertes Verständnis für die Position des eigenen Unternehmens.

Durch den Vergleich mit der Konkurrenz werden Prioritäten gesetzt, und du hast die Möglichkeit, deine Marketingstrategie intern besser abzustimmen. Du wirst Stärken und Schwächen im eigenen Unternehmen entdecken. Ein Einblick in die Marketing-Landschaft und Positionierung anderer digitaler Vermarkter hilft dir dabei, eine Strategie zu planen, die sich ideal in das heutige E-Commerce-Umfeld einfügt – so bist du der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.

Bei Betrachtung der Unternehmen, die Customer Insights oder eine Marketing-Automatisierungsplattform nutzen oder nicht nutzen, wird deutlich, dass Unternehmen, die diese Methoden außer Acht lassen, ihre Kunden nicht gut verstehen. Wenn diese Lücke auch dir auffällt, ist es möglicherweise Zeit, in ein kundenzentrisches Marketing zu investieren – und zwar mit Hilfe einer leistungsstarken Plattform für Customer Experiences, wie zum Beispiel Mapp Cloud. Durch den Einsatz von Customer Intelligence, Marketing-Analytik und Personalisierung werden deutlich verbesserte Kundenerlebnisse geschaffen.

In der diesjährigen “Befragung Digitales Marketing” erwarten dich wertvolle Einblicke in:

Trends und Herausforderungen, die Marketer 2021 gesehen haben

Prioritäten und Investments im Digital Marketing

Nutzung von First-Party Daten

Verständnis und Optimierung der Customer Experience

Pläne und Prognosen für 2022

Wir befragen Vermarkter in den Branchen Agenturen, Einzelhandel, Finanzen, Medien und Verlagswesen, Telekommunikation sowie Tourismus und Freizeit, sodass ein direkter Vergleich zur Vorjahresstudie möglich ist. Hier findest du eine Zusammenfassung dessen, was die „Befragung Digitales Marketing” zwischen Januar und März 2021 aufgedeckt hat.

Zusammenfassung: Befragung Digitales Marketing 2021

46 % aller E-Commerce-Unternehmen konnten 2020 ihre Online-Umsätze steigern.

Es ist kein Geheimnis, dass die Pandemie die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle beschleunigt hat. Unsere Umfrage 2021 ergab, dass in Deutschland fast die Hälfte aller Befragten die Umsätze im Jahr 2020 steigern konnten.

Nur 33 % der Marketer legten 2020 ihre Webseiten-Inhalte individuell aus.

Die meisten Unternehmen waren nicht in der Lage, das volle Personalisierungs-Potential auszuschöpfen – und das hat Folgen. Genau hier gehen potenzielle Umsätze in der digitalen Customer Journey verloren. Customer Intelligence und Marketing-Analysen liefern wertvolle Echtzeit-Kundeneinblicke, die dabei helfen, Marketingbudgets neu zu priorisieren und bei den Verbrauchern zu punkten. Kurz gesagt: Eine auf Insights basierende Customer Experience hilft bei der Umsatzsteigerung!

43 % der Unternehmen haben keine App – und nur 5 % dieser Apps haben die volle Funktionalität einer Website

Oha! Eine konsistente Omnichannel-Experience ist für Kunden wichtiger denn je – denn sie ermöglicht ein nahtloses Kundenerlebnis. Dein Unternehmen will an jedem digitalen Touchpoint in der Customer Journey verfügbar sein – und reine Präsenz reicht nicht mehr aus. Kunden erwarten Konsistenz, simples Handling und Effizienz, um Vertrauen zu deiner Marke aufzubauen – das ist die Basis für eine langfristige Kundenbeziehung.

Die restlichen Ergebnisse aus der Umfrage des Vorjahres, aufbereitet als Infografik, findest du hier:

 Infografik Befragung Digitales Marketing UK

Infografik Befragung Digitales Marketing Italien