CSA Whitelist

Die Certified Senders Alliance (CSA) ist die zentrale Whitelist für Versender von E-Mail-Werbung im deutschsprachigen Raum. Seit 2005 wird die Positivliste vom Deutschen Dialogmarketing Verband DDV und eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. bereitgestellt. Seriösen Versendern bietet sie die Möglichkeit, ihre E-Mails bei den teilnehmenden ISPs bevorzugt zuzustellen. ISPs entlasten mit der Liste ihre Filtersysteme: Ihre Spamfilter werden in der Regel für Nachrichten von IP-Adressen, die auf der CSA-Whitelist stehen, komplett ausgesetzt.

Mapp ist als seriöser Versender bei der CSA akkreditiert

Zahlreiche seriöse Versender, wie Mapp, sind bei der CSA akkreditiert – und damit automatisch auch ihre Kunden. Für die Akkreditierung verpflichten sich die teilnehmenden Massenversender, die Aufnahmekriterien der CSA, wie Einwilligung, Widerrufsmöglichkeit, Co-Sponsoring/Adresskauf, Impressumspflicht, Transparenz und Authentifizierung, zu erfüllen und die CSA-Regularien strikt einzuhalten.

Die CSA-Regularien basieren auf den rechtlichen Rahmenbedingungen der EU und Deutschlands sowie auf den Grundsätzen des Permission-Marketings. Verstöße gegen diese Grundsätze in Form von rechtswidrigen Versendungen, erhöhter Spam-Rate, Klagen bei der CSA-Beschwerdestelle werden umgehend sanktioniert. Wie? Durch die Veröffentlichung von Rügen und den vorübergehenden oder dauerhaften Ausschluss aus dem Gesamtprojekt.

Neue Regularien für Versender

Mapp ist als seriöser Versender bei der CSA akkreditiert

Die technischen und rechtlichen Entwicklungen im Bereich des E-Mail-Marketings in den letzten Jahren haben die Certified Senders Alliance veranlasst, einige Änderungen und Ergänzungen der Regularien vorzunehmen. Sie dienen dem Zweck, die hohen Ansprüche der CSA-Whitelist in Bezug auf Zuverlässigkeit, Reputation und Qualität der Dienstleistungen zu unterstreichen und weiter auszubauen.

Neu sind unter anderem diese Punkte

Technische Konfiguration bei den Aufnahmekriterien:

Der Versender muss E-Mail-Adressen von der Mailingliste nehmen, wenn nach dem Beschicken dieser Adressen die Nichtexistenz des Postfachs erkannt wird, spätestens jedoch, wenn drei Hard-Bounces erfolgten. Insgesamt darf die Hard-Bounce-Rate pro ISP 1,0 % grundsätzlich nicht übersteigen. Eine Ausnahme hiervon ist nur bei Neukunden möglich, sofern die zulässige Hard-Bounce-Rate einmalig überschritten wird.

Das Verfahren DKIM (Domain Keys Identified Mail) ist spätestens ab erfolgreicher Zertifizierung durch die CSA für alle zu zertifizierenden Server/IP-Adressen einzusetzen. Die in dem DKIM "d=" Tag verwendete Domäne muss via WHOIS Eintrag entweder auf den zertifizierten Versender oder den betroffenen Kunden des zertifizierten Versenders zeigen. Die signierten Header müssen mindestens From, X-CSA-Complaints und list-unsubscribe umfassen.

Es wird empfohlen, DMARC einzusetzen, so dass ISPs empfangene E-Mails entsprechend den vorgegebenen Parametern prüfen können. Beim Einsatz von DMARC müssen Reporting-E-Mail Adressen so angegeben sein, dass durch ISPs versandte Reports bei dem zertifizierten Versender oder dessen Kunde(n) verarbeitet werden. Es wird empfohlen, eine „reject“-Policy zu verwenden.

Verfahrensordnung und Sanktionen

Entscheidungsfindung: Die Beschwerdestelle fällt Entscheidungen über Sanktionen binnen drei Monaten ab Erhalt aller entscheidungsrelevanten Informationen durch den CSA-Versender.

Rügeveröffentlichung: eco ist berechtigt, die wiederholte Aussprache von Rügen auf der CSA-Webseite für die Dauer von 6 Monaten zu veröffentlichen. In der Regel erfolgt diese Veröffentlichung, wenn binnen 6 Monaten gegen einen Versender 3 Rügen ausgesprochen wurden und

- diese Rügen denselben Kunden (maßgeblich ist die Angabe im Impressum) betreffen und auf Verstößen gegen die rechtlichen Aufnahmekriterien beruhen oder

- die Rügen auf Verstößen gegen die technischen Aufnahmekriterien beruhen und wenn zwischen der Aussprache der Rügen jeweils zwei Wochen liegen.

Vorübergehender Ausschluss des CSA-Versenders: Ein vorübergehender Ausschluss hat in der Regel zu erfolgen, wenn binnen 6 Monaten gegen einen Versender 5 Rügen ausgesprochen wurden und diese Rügen denselben Kunden (maßgeblich ist die Angabe im Impressum) betreffen und auf Verstößen gegen die rechtlichen Aufnahmekriterien beruhen. Oder die Rügen auf Verstößen gegen die technischen Aufnahmekriterien beruhen und wenn zwischen der Aussprache der Rügen jeweils zwei Wochen liegen. Wenn Erkenntnisse über eine Spam-Markierungsquote pro Mailserver (IP-Adresse) bzw. pro ESP innerhalb einer Woche von über 0,3 % bei einem ISP vorliegen, kann es auch zu einem vorübergehenden Ausschluss kommen.

Dauerhafter Ausschluss des CSA-Versenders erfolgt, wenn der CSA-Versender mindestens 3 Monate vorübergehend delisted ist, aufgrund eines Umstandes, den der CSA-Versender zu vertreten hat.

Die aktualisierten Dokumente werden auf den Seiten der Certified Senders Alliance bereitgestellt.

Weitere nützliche Information zum CSA- und rechtskonformen Versand bietet die eco-Richtlinie für zulässiges E-Mail-Marketing.

Share articleShare